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Ausgebüxte Kuh: Spächtli ist eingezäunt
Nach fast einem Monat in Freiheit, konnte die in Wattenwil bei Worb ausgebüxte Kuh Spächtli eingezäunt werden. Angelockt wurde sie mit zwei Artgenossen.
Spächtli ist seinem zukünftigen Zuhause, einem Gnadenhof der Stiftung Aiderbichl, einen grossen Schritt näher gerückt. Wie TeleBärn berichtet, ist es den Tierschützern gelungen, die Kuh mit einem Zaun am erneuten Weglaufen zu hindern. Nachdem sie Spächtli mehrere Tage mit einer Futterstelle lockten, entschieden sie sich für einen Strategiewechsel.
Kühe sind Herdentiere. Diese Tatsache machten sich die Retter zunutze. So installierten sie am Rand des Waldes, wo sich Spächtli darin versteckte, ein Gehege mit zwei Kühen. Der Plan ging auf. Schon in der ersten Nacht gesellte sich Spächtli zu den Kollegen und blieb auch tagsüber bei ihnen. Bei Tageslicht stehen die Chancen auch besser das Tier zu betäuben.
Die Stiftung will nach diesem Erfolg aber nichts überstürzen. Laut Hans Wintersteller von der Stiftung wird in den nächten Tagen versucht, Spächtli einzufangen und für die tierärztliche Untersuchung in den Stall gebracht werden. Erst dann soll sie in ihr neues Zuhause überführt werden.
Erstellt:
24.04.2019
Geändert: 24.04.2019
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