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Céline Grossmann von der Stiftung für Betagte in Münsingen: Trimsteinerin ist die beste Kochlernende der Schweiz
Über 110 Lernende hatten bei «gusto25» mitgemacht, der zwanzigsten Ausgabe der Schweizer Meisterschaft für Kochlernende. In einem spannenden Wettkochen liess Céline Grossmann von der Stiftung für Betagte in Münsingen mit ihren selbst kreierten Gerichten alle hinter sich. Die 18-Jährige aus Trimstein gewinnt mit ihrem Sieg zwei Wochen in Singapur.
Die zwanzigste Siegerin von «gusto» heisst Céline Grossmann und ist im dritten Ausbildungsjahr bei der Stiftung für Betagte in Münsingen. Im Finale der seit 2005 stattfindenden Schweizer Meisterschaft für Kochlernende trat die 18-Jährige gegen fünf weitere Jungtalente an. Sie alle hatten sich mit einer selbst kreierten Hauptspeise bereits im Vorfeld gegen hundert weitere Bewerbende im zweiten oder dritten Ausbildungsjahr durchgesetzt.
"Mistery Soup" als Vorspeise
Am Donnerstag kochten die sechs Finalteilnehmenden ihre eingereichten Gerichte nun in der Berufsfachschule Baden live vor einer Fachjury. Diese vergab Punkte unter anderem für Kochtechniken, Hygiene oder Mise en Place. Zusätzlich mussten die Nachwuchstalente spontan eine «Mystery Soup» als Vorspeise kreieren, deren Zutaten sie erst dreissig Minuten im Voraus erfuhren. Einzig eine Suppeneinlage mit den Hauptgeschmacksnoten Senf, Birne und Gruyère hatten sie bereits in ihren Ausbildungsbetrieben trainiert.
Nach zweieinhalb Stunden musste die Suppe serviert werden, eine halbe Stunde später die Hauptspeise. Diese präsentierten die 16- bis 18-Jährigen persönlich vor einer zweiten Jury, welche die Gerichte degustierte und Präsentation und Geschmack bewertete.
Für zwei Wochen nach Singapur
Céline Grossmann überzeugte die zwei Jurys mit der geforderten «Mystery Soup» in Form einer Petersilienwurzelsuppe mit Einlage als Vorspeise sowie Teriyaki Flat Iron vom japanischen Grill mit Yuzu Sauce, Bao Bun mit sautiertem Nierenzapfen, dazu gedämpfte Schwarzwurzel, Miso-Zwiebel, Belper-Knolle Krokette und Mezcal-Cocktail als Hauptspeise.
Ihr Gewinn: ein zweiwöchiger Aufenthalt in Singapur mit Kücheneinblicken bei Julien Royer im Restaurant Odette.
Die Rangverkündigung fand am Freitag vor rund 450 Gästen im Kongresshaus Zürich statt. Auf dem zweiten Platz landete Nicolas Imholz vom Altersheim Spannort in Erstfeld, auf dem dritten Platz Ben Cesa vom Culinarium Alpinum in Stans.
[i] «gusto» ist die Schweizer Meisterschaft für Kochlernende im 2. und 3. Lehrjahr. Organisiert wird diese von Transgourmet/Prodega unter dem Patronat des Schweizer Kochverbandes.
Erstellt:
16.03.2025
Geändert: 16.03.2025
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