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Unihockey Damen NLB - Bitteres Saisonende für die Lejons – Das Aus im Halbfinale

In einem packenden Halbfinale verlieren die Lejons das entscheidende Spiel auswärts gegen den UH Appenzell und müssen sich leider von der Saison verabschieden.

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Der Auftakt in das erste Drittel verlief genau nach den Vorstellungen der Bernerinnen. Die Lejons setzten die Appenzellerinnen früh unter Druck und dominierten das Spielgeschehen. In der 10. Minute war es dann soweit: L. Mai erzielte, nach einem präzisen Zuspiel von S. Wälchli, das 0:1 und brachte die Bernerinnen in Führung. Diese war hart erkämpft und konnte bis zur ersten Drittelpause verteidigt werden.

 

Im zweiten Drittel nahmen die Appenzellerinnen jedoch das Heft in die Hand. Das Spiel wurde ausgeglichener, und die Lejons mussten sich plötzlich noch mehr ins Zeug legen. In der 25. Minute hatte L. Mai die grosse Chance, die Führung auszubauen, doch ihr gefährlicher Schuss prallte nur an den Pfosten. Was dann folgte, war ein bitterer Wendepunkt: Der abgewehrte Ball landete genau in den Füßen der Appenzellerinnen, die einen schnellen Konter nutzten und zum 1:1 ausglichen. Trotz zahlreicher guter Aktionen der Bernerinnen wollte der Ball nicht mehr ins Tor. Und als die Lejons sich bereits auf die Drittelpause vorbereiteten, sorgte Appenzell mit einem weiteren Tor nur sieben Sekunden vor der Sirene für einen Schock – 2:1 für das Heimteam.

 

Doch die Lejons gaben nicht auf. Sie starteten mit viel Ballbesitz und einem klaren Ziel vor Augen ins letzte Drittel. Doch die nächste bittere Wendung folgte in der 51. Minute, als Appenzell das 3:1 erzielte und die Bernerinnen weiter in die Defensive drängte. Sofort nach diesem Rückschlag nahmen die Lejons ihr Timeout und entschieden sich, alles auf eine Karte zu setzen: Sie schickten eine sechste Feldspielerin aufs Feld, um den Rückstand noch aufzuholen. Doch kaum war das Spiel wieder aufgenommen, ereilte die Bernerinnen das nächste Unglück: S. Briggen musste für einen überharten Körpereinsatz auf die Strafbank. In Unterzahl versuchten die Lejons alles, um das Spiel zu drehen. Doch kurz vor dem Ende der Strafe fand der Ball den Weg zum 4:1 ins Berner Tor. Der Traum vom Comeback schien endgültig ausgeträumt.

 

Doch die Lejons kämpften weiter, als wäre nichts verloren. Sie spielten weiter mit der sechsten Feldspielerin, und in der 59. Minute gab es endlich einen Funken Hoffnung: Nach einem Stockschlag der Appenzellerinnen musste auch das Heimteam in Unterzahl spielen. Die Lejons nutzten diese Chance gnadenlos aus: Nur sechs Sekunden nach der Strafe erzielte S. Wälchli auf Zuspiel von A. Reber, den ersehnten Anschlusstreffer. Doch trotz aller Bemühungen reichte die Zeit nicht mehr, um den Rückstand aufzuholen.

 

Mit Enttäuschung und vielen Fragezeichen im Kopf mussten sich die Lejons nach einem dramatischen Spiel geschlagen geben. 

Obwohl das Saisonende für die Bernerinnen viel zu früh kam, blicken sie mit einem Lächeln auf die vergangenen Monate zurück. Ein grosses Dankeschön geht an alle Fans, die das Team unterstützt haben und an all jene, die an die Lejons geglaubt haben. Appenzell wünschen wir viel Erfolg im Finale gegen Uri.

 

Und auch wenn die Saison nun für uns endet, endet es nicht für alle Löwinnen

 – falls ihr noch nicht genug von Pink-Schwarzen Löwinnen habt, unterstützt doch unsere U21 in den Qualifikationsspielen gegen UBN oder unsere U17 im Halbfinale (Gegner noch unklar).

 

UH Appenzell vs. UH Lejon Zäziwil 4:2 (0:1, 2:0, 1:1)

Turnhalle Gringel Appenzell, SR Joller/Joller

Tore: 10. L. Mai (12. S. Wälchli) 0:1, 11. S. Sonderer (14. N. Fässler) 1:1, 3. L. Fritsche (63. J. Lauper) 2:1, 11. C. Sonderer 3:1, 8. V. Manser (19. L. Heller) 4:1, 12. S. Wälchli (56. A. Reber) 4:2

Lejon mit: Schaad/Haussener; Briggen, Mai, Duner, Gerber, Wälchli; Reber, Zwahlen, Dominguez, Zumstein, Gasche; Siegrist, L. Kunz, M. Kunz, Quattrini, Götz; Landmesser, Reusser, Schwendimann, Ueltschi

Lejon ohne: K. Zürcher, E. Aeschlimann, A. Raduner, H. Gurtner (alle Verletzt)

Strafen:   1x2min gegen Lejon

               1x2min gegen Appenzell

Mai wurde als beste Spielerin ausgezeichnet.


Autor:in
Hannah Gurtner, UH Lejon Zäziwil
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Erstellt: 17.03.2025
Geändert: 17.03.2025
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